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Kräuterwanderungmit Frau Maria Haberl

Natur erleben & entdecken

Das  Angebot:

  • Kräuterwanderungen für Schulklassen (Schule am Bauernhof-Betrieb) und Erwachsene
  • Kochvergnügen mit und ohne vorherige Kräuterwanderung
  • Kräuterprodukte aus der eigenen Produktion:
  • Kräutersalz mit Bergkern
  • Blütenzucker, die duftende Dekoration
  • Einödmoar´s Haustee, eine erfrischende Minzenteemischung
  • Einödmoar´s Wohlfühltee, ein wärmender Kräutertee für besondere Stunden
  • Bauernhoferlebnis für Kindergruppen und Schulklassen:
    • der Weg der Milch
    • den Wald mit allen Sinnen erleben
    • vom Getreidekorn zum Brot
    • Balsame aus natürlichen Zutaten selbst herstellen
    • Kräuterwanderung mit Kochkurs

Das Angebot ist auch buchbar als Firmenerlebnistag, Geburtstagsüberraschung, als gemeinsames Naturerlebnis ....
Das Angebot wird individuell auf die Wünsche der Gruppe abgestimmt. 

Kontakt:
Maria Haberl vulgo Einödmoar
Vorderlainsach 23
8770 St. Michael in Obersteiermark
Tel: 0664/73477608
Email: m.p.haberl@aon.at


Wissenswertes zum Thema Kräuter


Die faszinierende Vielfalt heimischer Wildkräuter

Unsere Kulturpflanzen stammen ursprünglich von vielen Wildpflanzen ab. Die Wildpflanzen sind etwas kleiner, intensiver im Geschmack und können unsere Küche bereichern. Seit jeher werden sie den Speisen zugesetzt, um sie wohlschmeckender und bekömmlicher zu machen.
Durch die Artenvielfalt der Wildkräuter sind vielfältige Geschmacksnuancen möglich, welche Abwechslung in unseren Speisenalltag bringen.
Viele Wildpflanzenarten sind nicht nur reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Vitalstoffen, Enzymen..., sondern besitzen auch gesundheitlich relevante Eigenschaften – Heilkräuter.


Unsere Wildkräuter haben viele Vorteile:

- sie wachsen überall
- meist immun gegenüber den verschiedensten Krankheiten unserer Kulturpflanzen
- sie benötigen keinen Anbau und Pflege – sie müssen nur geerntet werden
- saisonal unterschiedliches Angebot
- hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt
- hoher sekundärer Pflanzeninhaltstoffgehalt – viele sind zugleich auch Heilkraut
- große Geschmacksvielfalt und –intensität
- fördert die Gesundheit – Bewegung


Über den genauen Vitamin-, Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt von Wildkräutern gibt es Untersuchungen, sie schwanken jedoch je nach Standort.
Wildkräuter, die auf trockenem, mageren, sonnigen, ungedüngten und extensiv genutzten Standorten wachsen beinhalten mehr wertgebende Inhaltstoffe und sind intensiver im Geschmack.
Beispiel: 1 Hagebutte beinhaltet soviel Vitamin C wie der Saft von 7 Zitronen
100 g Franzosenkraut – 14 mg Eisen, 100 g Brennessel – 8,7 mg Eisen,
100 g Gartenspinat – 4 mg Eisen


Richtiges Sammeln
Das Sammeln sollte am frühen Vormittag bei sonnigem Wetter erfolgen. Sobald der Tau abgetrocknet ist, kann gesammelt werden. Am Vormittag sind die ätherischen Öle der Wildkräuter noch im Kraut. Gegen Mittag verdunsten diese durch die Sonneneinstrahlung. Sobald die Luft vom Duft der Kräuter erfüllt ist, sollte die Ernte abgeschlossen sein.

Blätter: junge frische Blätter sammeln, sie enthalten vor der Blüte die meisten Wirkstoffe
Blüten: sollten beim Aufblühen gesammelt werden
Früchte: sollten ganz reif sein
Samen: sollten erst nach dem Abblühen gesammelt werden.

  • achten sie auf den Natur- und Artenschutz
  • nur sicher erkannte Kräuter sammeln
  • Sammeln sie nur so viele Kräuter, wie sie verarbeiten können
  • nicht alle Exemplare einer Art an einem Standort sammeln
  • am zartesten und wohlschmeckend sind die jungen Blätter und Triebspitzen


Wildgemüse

Je nach Verwendungsmöglichkeit unterscheiden wir unser Wildgemüse:
Würzkraut: intensiver Geschmack, nur geringe Mengen zum Würzen von Salaten, Suppen, Speisen, Pesto....

Salatgemüse: zeichnet sich durch einen angenehmen Geschmack aus, auch in rohem Zustand, besitzt einen geringen Anteil an Fasern – fast alle Wildgemüsearten sind im Frühjahr dazu geeignet.

Kochgemüse: in rohem Zustand sehr intensiv, faserig und bisweilen unbekömmlich.

Verschiedenste Möglichkeiten der Konservierung


Um unsere Kräuter für den Winter haltbar zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Offenes, luftiges Trocknen
Nach der Ernte werden die sauberen Pflanzen – entweder das gesamte Kraut, nur die Blätter oder die Wurzeln auf eine trockene Unterlage gelegt oder in Büscheln kopfunter aufgehängt.
Der ideale Raum zum Trocknen ist luftig, trocken und sollte keine großen Temperaturschwankungen aufweisen.
Vollständig getrocknete Kräuter werden in Papiersackerl, Schachteln oder Gläsern mit Schraubverschluss (Aromadicht) dunkel und trocken aufbewahrt.

Trocknen im Backrohr
Die sauberen Pflanzen (Kraut, Blatt oder Wurzeln) werden auf ein Backblech gelegt, im Rohr bei ca. 40 bis höchstens 50 °C Heißluft getrocknet. Die Backofentür einen Spalt offen lassen (Kochlöffel oder Geschirrtuch), damit das Wasser entweichen kann. Aufbewahren wie oben.

Gefrieren
Die Kräuter werden vorbereitet, je nachdem wie sie nach dem Gefrieren verwendet werden. Für Spinatähnliche Verwendung werden die Kräuter kurz planchiert (kurz in kochendes Wasser tauchen und dann in kaltes Wasser), abtropfen lassen, zerkleinern und portionsweise einfrieren.
Sollten sie roh verwendet werden, die Kräuter schneiden, auf einem Blech schockgefrieren und anschließend in einem Plastiksack abfüllen und einfrieren.


Schwarzer HollunderSchwarzer Holunder (Sambucus nigra)
Volkstümliche Namen: Holler, Holder, Holderbusch
Familie: Holundergewächse, Sambucaceae

Beschreibung: bis zu 6 m hoher Strauch oder Baum mit warziger, unangenehm riechender Rinde, Mark der Äste reinweiß, gegenständige Blätter, unpaarig gefiedert mit meist 5 eiförmig-länglichen, fein gezähnten Fiedern, weiße Blüten mit 5teiliger, radförmiger Krone, angeordnet in schirmförmigen Trugdolden mit meist 5 Hauptstrahlen, die glänzenden, schwarzen Steinfrüchte enthalten je 3 knorpelige Steine. Blütezeit: Juni bis Juli, Fruchtreife: August bis September,

Standort: fast ganz Europa, sehr häufig, in Auwäldern, Laub- u. Mischwälder, Waldränder, Hecken, Weiden, Gebüsche...

Heilkräftiger Pflanzenteil mit wichtigen Inhaltstoffen: Blüten: ätherisches Öl, Flavonoide, Glykoside, Zimtsäurederivate, Triterpenalkohole, Steroli, Schleime, Gerbstoffe, Kaliumsalze
Früchte: Flavonoide, Glykoside, Anthocyane, ätherisches Öl, Zucker, Fruchtsäuren, Vitamin B2, Vitamin C, Folsäure

Verwendung: wissenschaftlich nachgewiesen wurde eine antivirale und sekretolytische Wirkung, so dass Holunderblüten bei Erkältungskrankheiten empfohlen werden;
Die Blüten ergeben ein schmackhaftes Gericht, in Palatschinkenteig getaucht und heraus gebacken, die Früchte werden zu Marmelade, Säften und Hollerröster (Holunderbeeren, Zwetschken, Äpfel und Zucker werden gekocht und zu Sterzen, Schmarren gegeben.
Die Blüten wirken schweißtreibend, wassertreibend und abwehrsteigernd, sie werden bei fieberhaften Erkältungskrankheiten, Katarrhen der Atemwege und trockenem Reizhusten in Form von Tee angewandt.
Die Rinde und Wurzel wirken stark wassertreibend und abführend
Die Beeren (Saft) wird als Schmerzmittel bei Rheuma und Neuralgien und in der Krebstherapie eingesetzt.
Rohe Holunderbeeren sowie der frische Pressaft können beim Menschen Erbrechen und Durchfall auslösen, daher immer nur gekocht verwenden!
Die grünen Holunderbeeren enthalten Blausäure und sollten nicht verwendet werden.

Homöopathie: Sambucus, dil. D3 wird bei Wassersucht, übermäßigen Schweißabsonderungen, asthmatischen Erkrankungen und bei Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Tierheilkunde: Die Holunderblüten und –beeren werden bei allen Erkältungskrankheiten, Katarrhen der Atemwege und trockenem Reizhusten in Form von Aufgüssen (1 Teil Holunder + 10 Teile Wasser) angewandt. Äußerlich werden die Blüten bei Schwellungen und Entzündungen verwendet.

Volksheilkunde: Tee aus Holunderblättern wird zur Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen im Körper empfohlen, sowie bei der Behandlung von Zuckerkrankheit unterstützend eingesetzt. Er besitzt blutreinigende und blutverbessernde Eigenschaften und sollte bei Heilpflanzenteemischungen nicht fehlen.
Holunderwurzeln, in Wein gesotten, treiben mit Gewalt die Wassersucht,
frisch gepflückte Blätter zerquetscht, in wenig Milch gekocht, zu einem Brei zerstampft, gibt eine wohltuende Auflage bei Brandwunden und blutenden Hämorrhoiden.
Holunderblätter und –triebe frisch geerntet und in Schweinefett gebraten, fein zerstoßen und passiert, ergibt eine Salbe gegen gichtische Schmerzen.
Aus jungen, getrockneten Schösslingen und Blättern bereite man Pulver, vermenge dieses reichlich mit Fleisch- oder Milchsuppe und wende es an, um „die verschlossenen Gedärme zu eröffnen“ – wirkt bei Verstopfung.
Holundermus, Holundersaft oder Holunderwein beseitigen Schlaflosigkeit, venöse Herzbeschwerden und fördern die Verdauung.
Holundersaft mit Zucker, Zimt und Nelken leicht gekocht, ergibt einen Glühwein, welcher bei allen Erkältungskrankheiten, wie Schnupfen, Husten, Grippe, Bronchitis mit großem Erfolg eingesetzt wird.

Mythologie: Als Heilpflanze und in der Mythologie spielte der Holunder schon bei unseren Ahnen eine große Rolle. Er ist durch seine vielfältige Anwendung eine Volksheilpflanze geworden. Er durfte in keinem Hausgarten und Bauerngarten fehlen und diente als Wohnsitz der schützenden Hausgöttin, der Frau Holle.
Bereits bei Steinzeit-Ausgrabungen fand man Holundersamen und – zweige. Theophrast von Eresos (370-285 v.Chr.) beschreibt bereits in seinen Schriften den Holunder. Bei Dioskurides in der „Materia Medica“ finden wir bereits eine Reihe von Heilanzeigen. Plinius Secundus zurzeit Christi) berichtet über uralten Volksaberglauben und über Volksheilkunde – hierbei wird der Holunder mit großem Lob erwähnt.
Die Anschauung der Volksheilkunde bei verschiedenen Völkern, zur gleichen Zeit, sind sich sehr ähnlich, wenn es um den Holunder geht, obwohl sie nachweislich noch keinen Kontakt hatten.
Es ranken sich viele Märchen und Sagen um den Hollerbuschen.
Es heißt, dass man vor dem Holunder den Hut abziehen müsse, da er ein Dutzend Krankheiten zu heilen vermag.

 
 

Wetter

 
 

Veranstaltungen

Bergmännischer Brauchtumsadvent mit Bieranstich

Datum: MI, 07.Dezember  2016, ab 17:00 Uhr, im GH Unterdechler Trofaiach

Bergmännischer Brauchtumsadvent

The Voice von St. Michael

Datum: SA, 10. Dezember, ab 20:00 Uhr, Volkshaus St. Michael

Veranstalter: ESV St. Michael

The Voice von St. Michael

Family Brunch mit Zauberer Gabriel

Datum: SO, 11. Dezember 2016, ab 10:30 Uhr, Hotel Reitingblick

Info: Eintritt inkl. Buffet pro Kind € 7,00; für Erwachsene € 17,00

Family Brunch mit Zauberer Gabriel
 
 

Kontakt

Tourismusverband HerzBergLand
Luchinettigasse 6
8793 Trofaiach

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